"A moards Gaudi" in München

Reisebericht von gerd68, Reisezeitraum Juli 2006 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Deutschland  > Bayern  > München Dieser Reisebericht wurde 3060 Mal angeschaut
 
Alle gehen ins Hofbräuhaus – wir nicht. Was nicht heißt, dass wir komplett gegen Touristenfallen gefeit waren. Natürlich sind wir in die Stadt. Der Marienplatz war ja ohnehin nicht weit von unserem Hotel entfernt und ist so oder so eines der Hauptziele jedes München-Neulings. Auch wir haben natürlich das neugotische Rathaus (von dessen Balkon winken die Bayern immer runter, wenn sie die Meisterschaft geholt haben) und den berühmten Fischbrunnen fotografiert. Auch haben wir gebannt dem lieblichen Glockenspiel gelauscht, das zweimal am Tag vom Neuen Rathaus aus erklingt.
Da der Marienplatz mitten in der Münchner Fußgängerzone liegt, war auch meine Freundin mehr als glücklich. Ja, ja – Frauen und Shopping, eine ewig währende Liebe :)
Nach dem exzessiven Einkaufsmarathon (eine Studie besagt, dass Männer durchschnittlich rund 22 Wochen im Leben damit verbringen, vor Umkleidekabinen auf ihre Liebste zu warten – ich glaube, da ist was dran) sind wir noch mal schnell zurück ins Hotel. Frisch machen und dann ab auf die Piste. Wir haben uns natürlich schon vor unserem Trip nach München online informiert, wo man hingehen kann. Vorbereitung ist die halbe Miete, oder wie heißt es so schön?
Alle wollen ins P1 – wir nicht. Diese Nobeldisco ist nichts für uns (wahrscheinlich wären wir ohnehin nicht reingekommen). Wir hatten Lust auf Cocktails und leckeres Essen.
Wir sind zunächst ins Brenner. Das Restaurant (sehr hell, edel eingerichtet -> ein renovierter, ehemaliger Pferdestall – kein Witz) liegt direkt am Marienplatz hinter dem Opernhaus und bietet frischen Fisch, Pasta, Salate (nicht 08/15-Hasenfutter, richtig gut) und Fleischgerichte. Alles hervorragend zubereitet und zu vergleichsweise moderaten Preisen. Cocktails sind auch im Angebot, aber wir wollten noch weiterziehen.
Nächste Station , ebenfalls direkt in der Altstadt, der Havana Club in der Herrnstraße . Hier ist der Name Programm: Tropicana-Feeling pur. Zu lebensfroher Salsa- und Latinomusik (an diesem Abend aus der Konserve, aber man sagte uns, dass hier auch immer wieder Livebands spielen) gibt es jede Menge Cocktails in klassisch gehaltenem Ambiente (die Bar ist aus dunklem Holz, überhaupt dominieren eher gedeckte Sand- und Erdtöne).
Am nächsten Tag haben wir es erst einmal ruhig angehen lassen. Sind durch den Englischen Garten geschlendert (ich habe irgendwo gelesen, dass dieser sogar größer als der Central Park und der Hyde Park ist), haben uns in den Biergarten am Chinesischen Turm gesetzt und das Leben genossen. Perfekt.
Abends sind wir ins Cord. Das ist ein Club , ok – eher eine Lounge, da es ein wenig eng zum Tanzen ist, weil der Laden immer sehr gut besucht ist – in der Sonnenstraße . Da wir schon relativ früh da waren (gegen 11), hatten wir keine Probleme reinzukommen. Das Beste am Cord ist, dass man aufgrund seiner Lage im 1. Stock eines Geschäftsgebäudes einen super Blick auf das nächtliche Treiben auf der Landwehr- und Sonnenstraße hat. Einfach einen Platz an den riesigen Glasfronten sichern und gut. Die Musik war ebenso wie das Publikum angenehm gemischt. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Brunch zurück nach Hause. Doch wir kommen wieder. Bestimmt!
 

Bewertungen und Kommentare

Divemaster Divemaster
03.10.2007
Ja, ich will auch ins Hofbräuhaus! ;-) report_rating
 
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