Wiesn 2007

Reisebericht von Anna_82, Reisezeitraum September 2007 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Deutschland  > Bayern  > München Dieser Reisebericht wurde 2478 Mal angeschaut
 
Ja mei, das war a moards Gaudi, heuer auf der Wiesn :)) Oder so. Entschuldigung an die echten bayrischen Burschen und Mädels, ich bin aus Hessen. Aber ich hoffe, ihr Leute da draußen versteht mich trotzdem.

Wir wollten schon lange mal aufs Oktoberfest und dieses Jahr hat es dann endlich mal geklappt. Bislang ist es immer am Hotel gescheitert (alles Monate vorher ausgebucht), daher haben wir dieses Jahr eine andere Strategie eingeschlagen. Wie heißt es so schön „I’ll sleep when I’m dead" 

Wir sind Samstagmorgen mit dem ICE von Frankfurt nach München gedüst. Dieser braucht nur rund 3 Stunden und fährt durch. Mit dem Sparpreis 50 hatten wir sogar einen erträglichen Preis, nämlich rund 70 Euro für Hin- und Rückfahrt komplett. Natürlich klappt das nur, wenn man früh genug bucht. Das war auf jeden Fall billiger als die meisten Hotels zur Wiesn-Zeit.   In München haben wir dann einfach die Nacht durchgemacht und sind Sonntagmorgen, gegen 7 Uhr, wieder zurück nach Frankfurt gefahren.

Doch zurück zur Wiesn. Leider hatten wir kein Dirndl, aber fesch waren wir trotzdem. Wiesn-Zeit ist Flirtzeit  , wie wir schnell festgestellt haben. Mag die Maß Bier ruhig über 7 Euro kosten, bezahlt haben wir die meisten Getränke ohnehin nicht selbst    Aber mal im Ernst: Die Männer gehen da wirklich ab, egal ob es sich um die deutschen oder die vielen, vielen ausländischen Wiesn-Besucher handelt. Besonders gegen Abend wurde es uns dann doch zeitweise ein wenig zu aufdringlich. Gegrabsche mögen wir nämlich gar nicht. Einem Typen hab ich sogar eine gescheuert… 

Eigentlich wollten wir ins Käfer-Zelt Promis gucken , aber das war wegen Überfüllung ziemlich schnell zu.  Auch beim Hippodrom hatten wir zunächst kein Glück.  Aber irgendwann hat es dann doch geklappt. Es ist eines der beliebtesten Zelte für Leute in unserem Alter und wird von der Brauerei Spaten-Franziskaner-Bräu geführt. Hier kann man übrigens auch den einen oder anderen Promi treffen – eben die, die auf das Bussi-Bussi-Schickeria-Getue im Käfer keine Lust haben.

Natürlich haben wir nicht nur getrunken, sondern sind tagsüber auch mal mit einem Fahrgeschäft abgehoben. Buchstäblich. Ich weiß, ich bin 25   – aber manchmal macht kindisch sein echt sehr viel Spaß. Wir sind unter anderem Kettenkarussell gefahren. Da macht es sich übrigens gut, wenn man kein kurzes Dirndl trägt… ihr versteht schon, der Wind und so    Riesenrad sind wir auch gefahren. Schon allein wegen der Aussicht sollte das jeder Wiesn-Besucher unbedingt machen! Nicht umsonst ist das gut 50 Meter hohe Teil eine der Hauptattraktionen . 

Irgendwann geht das Oktoberfest in die „Nachtruhe“ und man muss weiterziehen. Wir sind, ganz wagemutig, zum P1 . Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schon von weitem war die lange Schlange vor dem Eingang zu sehen. Keine Chance.   Alles voll, selbst die Promis müssen schon monatelang im Voraus reservieren. Dafür haben wir ein paar nette Leute beim Warten kennen gelernt und sind dann mit denen um die Häuser gezogen.  Somit ging der Plan, die Nacht zum Tag zu machen, ohne Probleme auf.
 

Bewertungen und Kommentare

partypeople partypeople
11.08.2009
Jaja, die Wiesn... Irgendwann tue ich mir das Ereignis auch mal an. Danke für die Vorwarnung :-) report_rating
 
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