Berlin - KaDeWe, Prenzlauer Berg, Kreuzberg

Reisebericht von elli, Reisezeitraum Juli 2007 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Deutschland  > Berlin  > Berlin Dieser Reisebericht wurde 2813 Mal angeschaut
 
Am vergangenen Wochenende war ich endlich einmal wieder in Berlin. Es war – wie eigentlich immer – eine sehr spontane Entscheidung. Ich war zu einer Party am Sonntagabend eingeladen, im sonnigen Stadtteil Rahnsdorf am Müggelsee . Allerdings ist die Anfahrt quer durch Deutschland gar nicht so einfach zu organisieren, wenn man 1.) kein Auto hat und 2.) nicht sein ganzes Vermögen in Tickets der Deutschen Bahn anlegen will.

Der erste Versuch, die laut Werbung nun „immer“ erhältlichen 29-Euro-Fahrkarten von der DB zu erstehen, scheiterte natürlich kläglich. Der Normalpreis mit (!) Bahncard 50 von Karlsruhe nach Berlin und zurück beträgt stolze 115 Euro. Keine Option. Zweite Möglichkeit: Billigflieger. Aber bei kurzfristigen Buchungen sind auch Air Berlin und Konsorten nur unwesentlich günstiger. Eine Freundin meinte dann „Fahr doch mit der Mitfahrzentrale“. Und so hatte ich meine Premiere bei der Mitfahrzentrale. Hin und zurück für nur 59 Euro. Unschlagbar. Auch wenn es schon ein wenig seltsam ist, bei fremden Leuten im Auto mitzufahren. Aber alle waren total nett und so wurde die Fahrt doch sehr lustig. Es hat alles super geklappt.

[bild 1 links] Am Tag nach der Party war ich in der Stadt. Zuerst im tazcafé (genau, bei der Zeitung taz – böse Zungen würden „Betriebskantine“ sagen, aber das würde dem wirklich nicht gerecht) etwas essen. Man setzt dort auf Öko-Produkte, eine wirklich schönes Ambiente (Mischung aus Restaurant, Café und Lounge) und vergleichsweise günstige Preise. Das Café liegt in der Rudi-Dutschke-Straße in Kreuzberg, direkt unter bzw. neben der taz. Nur wenige hundert Meter weiter, an der Kochstraße, steht das Verlagshaus der Axel Springer AG.

Danach ging es weiter ins KaDeWe , das ja dieses Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feiert. Das war eher enttäuschend. Von der Atmosphäre ein wenig wie ein größerer Karstadt, Preise, die einem die Schuhe ausziehen (die ganzen Nobelmarken sind zwar interessant, wenn man sie mal in der Hand hält, aber wirklich viel zu teuer) und viele „Schaulustige“ (es gibt sogar Touri-Führungen durch das Haus!).

Am Abend ging es dann in DAS In-Viertel in Berlin: Prenzlauer Berg . Tatsächlich steppt hier der (Berliner) Bär. Auf Schritt und Tritt Kneipen und Cafés, stylishe Klamottenläden, CD- und Platten-Verkäufe, internationale Restaurants (wir waren beim Thai – sehr lecker)… und tatsächlich viele junge Familien und Babies. Das ist also keine Erfindung der Trendreportagen, die häufig über den Fernsehbildschirm flimmern. Macht aber nichts, alle kommen gut miteinander aus.

Dienstagmittag (also nach nicht einmal zwei ganzen Tagen) musste ich leider schon wieder nach Hause fahren. Aber das war bestimmt nicht der letzte Ausflug nach Berlin.
 

Fotos zum Reisebericht Berlin - KaDeWe, Prenzlauer Berg, Kreuzberg

Berlin: tazcafé (li.) + taz (re.) - Berlin - KaDeWe, Prenzlauer Berg, Kreuzberg Deutschland

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