Eine Woche auf Kreta

Reisebericht von Helmut, Reisezeitraum August 2006 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Griechenland  > Kreta  > Chania Dieser Reisebericht wurde 3698 Mal angeschaut
 
Im Sommer letzten Jahres wollte wir endlich mal nach Griechenland. Naja, es ist nicht gerade das Günstigste, aber für was arbeitet man denn sonst das ganze Jahr?
Kreta sollte es sein. Über den Reiseveranstalter buchten wir auch gleich ein Hotel mit Vollpension und 5 Tage Mietauto. Wir wollten die Insel auch etwas erkunden und den Rest am Strand, mit möglichste wenig Bewegung. Faulenzen war angesagt.
Der Flug in nach Chania verlief reibungslos. Der obligatorische Flughafentranfer zu mehreren Hotels dauerte fast eine Stunde, aber so bekam man schon einen guten eindruck von Kreta. Die Landschaft ist vielseitig, von grün bis felsig. Da sieht man Schafsherden und Hühner.
Wir kamen dann doch irgendwann mal im Hotel Adelais an. Ein kleines Hotel, das gleich einen seh r ruhigen Eindruck machte. Der Altersdurchnitt   ist eher gehoben, aber so gefiel uns das. Nach schnellem Einchecken, trotz Sprachbarrieren, begutachteten wir unser Zimmer. Klein, einfach, aber auf den ersten Blick sauber. Die sanitären Anlagen sind nicht ganz der Standard, wie wir es gewohnt sind, aber augenscheinlich auch gut gepflegt.
Die Entfernung zum Strand sind geschätzte 400 m und hier findet man dann ein Kieselstrand. Also nichts für Empfindliche. Wir traten unseren Urlaub sowieso lieber auf Liegen am kleinen Pool an. Das Hotel war wirklich ruhig. Die Mahlzeiten wurden in Buffetform serviert und das Personal war zu 90 superfreundlich. Das Essen war gut, aber nicht überwältigend. Man muss schon die griechische Küche mögen. Die anderen Gäste waren hauptsächlich Deutsche und Österreicher, wobei wir vermuten, dass es auf den jeweiligen Zeitraum ankommt, denn das Personal tat sich mit Deutsch recht schwer.
Die Gegend um das Hotel war auch sehr ruhig. Die kleine Ortschaft mit einigen Tavernen hatte es uns angetan. Wir verpassten ein paar Mahlzeiten im Hotel um hier etwas zu essen. Knoblauchbrot, Tsatziki und Rotwein. Die Einheimischen waren sehr herzlich, außerdem waren die Preise größtenteils fair und nicht ganz so überzogen.
Nachdem wir unser Mietauto bekommen hatten, fuhren wir Richtung Mittelkreta nach Phaestos . Hier gibt es Ruinen eines minoischen Palastes. Hier haben wir uns fast zwischen den Steinbergen verlaufen. Aber es recht sehenswert.
Wir sahen uns Matala an. Ein Dorf, das einmal sowas wie eine Hippiekommune gewesen sein muss, an der Südküste. Hier gibt es die Höhlen, die direkt in die Felsen gehauen wurden. Hier verbrachten wir einige Stunden am Strand, der uns besser gefiel, als unser Hotelstrand.
Tags darauf fuhren wir die weite Strecke nach Heraklios . Nun, um ehrlich zu sein, war uns das dort viel zu stressig. Versmogte Luft und Verkehrschaos. Mit dem Hineinfahren hatte es ganz gut geklappt, aber beim Herausfahren wird man ständig von Einbahnstraßen gestoppt. Zudem kommt, dass die Einheimischen fahren wie die Henker. Ja, man kennt das aus den südlichen Ländern, aber das war schon heftig anstrengend. Nachdem wir durch die Straßen geschlnendert und uns den Hafen angeschaut hatten, wollten wir wieder in die Abgeschiedenheit unseres Hotels. Wir waren zu spät für das Abendessen, weshalb wir eine weitere Taverne ausprobierten im Ort ausprobierten und wieder nicht enttäuscht wurden.
Wir fuhren noch mit einem Schiff auf eine kleine Insel, auf der es ehemals ein Lepradorf gab. Allerdings ist außer viel Felsküste nicht viel zu sehen. Wir umrunden die komplette Insel zu Fuß (Ist nur ein Kilometer gewesen). An der Ostküste sahen wir unzählige kleine bis noch kleinere Orte, an deren Namen ich nicht mehr erinnern kann. Jedenfalls lohnt es sich mit dem Auto die Insel zu erkunden, denn die Herzlichkeit der Menschen und das das tolle Klima, lässt den Alltag leicht vergessen. Die Sonnenuntergänge waren meist spektakulär und man kann eigentlich überall zwischendurch mal Baden gehen. Die kalkgeweißten Häuser und die Vegatation werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Mischung aus Faulenzen und kleinen Ausflügen hat sehr gut geklappt. Wir würden diesen Urlaub jederzeit wieder so unternehmen. Der etwas höhere Preis für einen Griechenland Urlaub bezahle ich jederzeit gerne wieder.
 

Bewertungen und Kommentare

Karin29 Karin29
31.07.2007
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