Meine Schottlandrundreise: Teil 4 - Prince William, bitte melden Sie sich

Reisebericht von elli, Reisezeitraum August 2000 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Groß-Britannien  > Schottland Dieser Reisebericht wurde 2865 Mal angeschaut
 
So ein Königskind hat es auch nicht leicht. Prince William heißt ausgeschrieben: William Arthur Philip Louis Mountbatten-Windsor (sagt zumindest Wikipedia). Aber das war damals, als ich in Schottland war, vermutlich sein geringstes Problem. Damals gab es nämlich eine Debatte bezügliches des Ortes, in dem William studieren sollte. Er wollte nach Edinburgh und durfte nicht. Argumente dagegen: Große, böse Stadt – schlecht zu überwachen – viel zu viele Schotten. Das Übliche eben. Da kann so eine königliche Omi schon einmal lauter werden und mit viel Vehemenz die Bitte abschlagen. Armer William, denn Edinburgh ist wirklich eine sehr moderne Großstadt, die auch abseits einer gut sortierten Bibliothek sehr viel zu bieten hat. Was liegt also näher, als ihm genau das Gegenteil einer urbanen Metropole vorzuschlagen. Die Wahl fiel auf: St. Andrews.
 
Als ich im Jahr 2000 in dem beschaulichen Küstenstädtchen war, gab es da nichts. Zumindest nichts Aufregendes. Gut, die Stadt besitzt einen wirklich schönen Strand, aber damit erschöpft sich das Angebot auch schon. Die Frauenquote (die jener unter 25) sollte sich Williams Studienbeginn 2001 ja deutlich verbessern (hier lernte er auch seine   Kate kennen), aber damals…
Der Ort ist vor allem für zwei Dinge berühmt: für seine altehrwürdige Uni (die älteste Schottlands, nach Oxford und Cambridge die drittälteste Englands) und seinen vielen Golfplätze (inklusive einer Innenstadt, in der nur Golfausrüstungen an ältere Menschen verkauft wird). Außerdem kann man noch die Ruine einer alten Kathedrale nebst Friedhof besichtigen. Das ist malerisch, aber als Dauerattraktion auch nicht wirklich zu gebrauchen.
Mag sein, dass der Old Course tatsächlich einer der bekanntesten Golfplätze auf der Welt ist (Lage und Aussicht sind beeindruckend), denn er ist gleichzeitig auch d er älteste existierende Golfplatz . Seine Geschichte geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Er ist heute beliebter denn je und immer ausgebucht. Es gibt sogar so eine Art Lotterie, in der man sich früh morgens um Plätze ausgefallener Starter bewerben kann. Wer Glück hat, kann für einen hohen Green Fee (bis zu 130 Pfund) antreten. Nun ja. Ob das einen jungen Menschen in diese "Stadt" lockt? Wahrscheinlich nicht.
William studierte zunächst Kunstgeschichte, später Geographie. Dass die Uni sehr gut ist (es gibt nur rund 6.000 Studenten da, die Betreuung dürfte also spitze sein), kann ich mir vorstellen. Schon von außen strahlen die einzelnen Gebäude der Fakultäten diesen altehrwürdigen Charme aus. Leider kommt man als Normalsterblicher nicht rein. Hätte gerne mal einen Blick in das Innere geworfen.
Nach einem Nachmittag hatten wir genug gesehen von St. Andrews (bzw. alles Sehenswerte) und sind weiter gefahren.
 

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