Unsere Schottland-Tour 2007

Reisebericht von Karin29, Reisezeitraum Mai 2007 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Groß-Britannien  > Schottland Dieser Reisebericht wurde 2855 Mal angeschaut
 
Mit zwei abenteuerlustigen Freundinnen machte ich mich im Mai diesen Jahres auf nach Schottland. Eine richtig schöne, ausführliche Tour sollte es werden, mit vor Ort geliehenem Wohnmobil und Wildcampen.
Dank Ryanair wurde der Flug nicht allzu teuer. Kurz vor Glasgow zeigte ein zaghafter Blick aus dem Fenster, dass der Himmel zwar bewölkt war, es aber nicht regnete. Grün und hügelig erstreckte sich das Land unter uns. Perfekt!
In Glasgow gelandet, holen wir bei der Autovermietung unser neues Zuhause für die nächsten Wochen ab. Eine kurze Inspektion zeigt uns, dass das Womo so ist, wie wir es schon im Internet begutachtet hatten. Bequem, mit kleiner Kochecke und Platz zum Schlafen für Drei.
Susi übernimmt das Steuer, denn dank häufiger England-Aufenthalte ist sie den Linksverkehr bereits gewohnt. So kommen wir in der nächsten Zeit sicher und unfallfrei durch Schottland.
Als erstes wird Glasgow erkundet. Die Stadt spaltet unsere Meinungen. Während ich sie eher trist und gleichförmig finde, sind meine Mitreisenden von ihrem „Charme“ begeistert. Ganz nett ist die St. Mary's Cathedral, die auf mich den Eindruck macht, als habe man möglichst viele Heilige unter einem Dach unterbringen wollen. Es folgte ein ausgedehnter Stadtbummel, bei dem der Gedanke etwas einzukaufen angesichts der hohen Preise rasch wieder verworfen wurde. Einen Kaffee gönnten wir uns jedoch, beim fast unvermeidlichen Starbucks.
Loch Lomond:
Unser erstes in einer langen Reihe von Lochs, die wir erkunden werden. Der See liegt ruhig und beschaulich da, zum Glück sind kaum andere Menschen unterwegs. Einige eigenartige, moderne Kunstgebilde am Rand scheinen so gar nicht dazu passen zu wollen. Dazu gibt es noch einige Andenken-Shops, um die wir ebenfalls einen großen Bogen machen. Lieber schippern wir über den See. Hier wird uns erstmals klar, wie riesig er überhaupt ist, denn wir fahren eine Stunde lang und haben doch nur den südlichen Teil gesehen...
Benmore:
Steffi hatte in unserem Reiseführer die botanischen Gärten entdeckt und sich gleich in das Foto verliebt. „Da müssen wir hin! Na gut. Zuerst war ich ja nicht so sonderlich begeistert, denn botanische Gärten kenne ich schon aus Deutschland zu genüge, doch der hier entpuppte sich als vollkommen anders!
Eigentlich war er eher eine Art Wald, eine Gebirgslandschaft... Kurz und gut, der Park war nicht so klein und gezähmt wie wir das kennen, sondern ein riesiges Stück Natur, durch das sorgsam angelegte Wege führten. Überall blühten Blumen (Rhododendren) und in der Mitte der Anlage entdeckten wir doch tatsächlich ein steinernes Schloss, wie aus dem Bilderbuch.
Loch Linnhe
Loch Linnhe ist einer dieser zauberhaften Seen, für die Schottland bekannt ist. Einsam und düster liegt er da, auf ein paar inselartigen Landausläufern steht stolz das Stalker Castle. Die Stimmung ist fast schon ein wenig unheimlich, doch zugleich faszinierend.
Die Stadt Corpach (Fort William) dagegen wirkt überfüllt und vom Tourismus geprägt, ein denkbar heftiger Kontrast.
Dann doch lieber zu den Ruinen von Inverlochy Castle. Hier kommt wieder Atmosphäre auf, als wir zwischen den dunklen, halb verfallenen Mauern wandeln, über saftige grün Wiesen und uns vorzustellen versuchen, wie die Leute hier vor 700 Jahren gelebt haben.
Glenfinnan:
Natürlich mussten wir uns die Strecke ansehen, die der „Hogwarts Zug“ in den Harry Potter Filmen fährt. (Ja, das war ein Outing, wir drei mögen die Geschichten! ;-)) Ein wunderschöner Anblick, wie sich die Brücke auf ihren hohen Bögen durch das grüne Tal zieht.
Weiter geht’s zum Glenfinnan-Monument, das von den Jacobiter-Aufständen kündet. Wir steige hinauf und besuchen den steinernen Highlander dort oben. Einen schönen Ausblick hat er.
Beau Lie, Rogie Falls:
Bau Lie ist wirklich „ein schöner Ort“, denn er ist klein und hat einen typisch schottischen Charme. Wir streifen durch die Geschäfte und kaufen – von spontaner Gier gepackt – jede Menge Kekse. Vorallem die Butterkekse schmecken sooo lecker... Frisch gestärkt besichtigen wir die Ruinen der alten Abtei. Langsam sind wir ja Fachfrauen in Sachen Ruinen. Diese hier gefällt uns wegen ihren rötlichen Steinen ziemlich gut. Dann zu den Rogie Falls. Die sind ein toller Anblick, die dunklen Felsen lassen das herunterstürzende Wasser fast schwarz erscheinen!
Loch Ness:
Natürlich muss abschließend auch Loch Ness mit auf den Plan, wie es sich für einen anständigen Schottlandurlaub gehört! Die Bootsfahrt über den See ist jedoch auch gleich mal um einiges teurer als die bei Loch Lomond. Dafür läuft gute schottische Musik. Auch die Loch Ness Ausstellung lohnt sich, denn hier wird alles über angebliche Nessie-Sichtungen gesammelt. Um einiges schlauer und in unserer Meinung bestätigt, verließen wir erst sehr spät die Ausstellung.
Ja, das war unser Schottlandurlaub! Jedenfalls die wichtigsten Stationen. Schottland hat so eine Masse an atmosphärischen Lochs und grüner, hügeliger Landschaft zu bieten, dass man sie gar nicht alle fotografieren oder nennen kann. Empfehlung an alle: Schaut vorbei und überzeugt auch!
 

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