Auf dem Spuren von Malatesta und Fellini

Reisebericht von HeikoJT, Reisezeitraum September 2007 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Italien Dieser Reisebericht wurde 3122 Mal angeschaut
 
Die Provinz Rimini
- Auf den Spuren von Malatesta und Fellini -
 
Rimini assoziiert man mit Meer und Strand. Rimini hat ja auch einen schönen breiten feinsandigen Strand und sauberes Meer. Der Badeurlaub   ist aber weder die einzige noch die beste Attraktion dieser Provinz in der Emilia Romagna. Viele Strandurlauber haben sich auch von Italien abgewendet, der horrenden Strandgebühren wegen. Wenn ein Sonnenschirm 20 Euro am Tag kostet, dann hört der Spaß auf.  
 
Am Strand begann die Geschichte Riminis. Bereits vor 800 000 Jahren strich der primitive Mensch an der adriatischen Küste entlang. 268 v.Chr. gründeten die Römer die Kolonie Ariminum im dem zuvor von Etruskern, Umbriern, Griechen und Galliern besiedelten Land. Sie war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Rom – Via Flaminia – und dem Norden - Via Emilia. Die Stadt durchlebte eine glanzvolle Zeit, deren eindrucksvollste Zeugnisse noch heute der Augustus-Bogen, die Tiberius-Brücke und das Amphitheater sind. Zwischen den beiden ersteren erstreckt sich die Altstadt mit ihrer Flaniermeile, dem Corso d’Augusto und vielen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten, wie dem Castel-Sismondo – einer Malatesta-Burg -, der Piazza Cavour und der Kathedrale Tempio Malatestiano. Besonders malerisch sind die „Borghi“, die alten Stadtviertel, die mit jährlichen Festen – Mai, September -   ihre Traditionen hochhalten.


 
Abends treffen sich die Rimineser auf der Palata am vom Leuchtturm bewachten Hafen, wo Fischer ihren Fang direkt vom Boot aus verkaufen.
Und hier in der Nähe befinden sich auch die besten Restaurants, die trendigsten Diskotheken und das ehrwürdige Grand Hotel mit seinem leicht morbiden Charme, das ein Sohn der Stadt, der geniale Frederico Fellini durch seinen skurrilen Film „Amarcord“   welt-berühmt gemacht hat.
 
Im hügeligen Hinterland von Rimini gibt es viel zu entdecken. Da ist das Tal des Marecchia und das des Conca mit faszinierenden Landschaften, Olivenhainen und Weinbergen, mit mittelalterlichen Dörfern und Kastellen. Immer wieder stößt man auf das kulturelle Erbe der „Signoria di Malatesta“ , einer reichen Familie, die vom   Mittelalter bis zur   Renaissance Jahrhunderte lang über diese Gegend geherrscht hat. Aber auch viel älterer Geschichte begegnet man. Im Archäologischen Museum von Verucchio Museum gibt es ungewöhnliche Funde der etruskisch-villanovianischen Kultur zu bewundern. Ein Muß für jeden Besucher der Region ist Santarcangelo wegen seines alten Ortskerns, der Burg, der Tuffsteingrotten, des Internationalen Theaterfestivals im Juli,   und last but not least wegen seines phantastischen Restaurants „La Sangiovesa“. Dieser kulinarische Tempel ist eine Institution. Hier huldigt in weit verzweigten Gewölben die High Society der Gourmets bester traditioneller romagnolischer Küche, verfeinert mit edlen Gewürzen. Zu köstlichen Fisch-, Fleisch-   und Nudelgerichten munden der weiße Trebbiano und der rubinrote Sangiovese, der dem Lokal den Namen gegeben hat. Von der Wand grüßt ein Gemälde von Fellini, der hier Stammgast war.

 
Ja, einen Golfplatz gibt es natürlich auch , und sogar eine Therme. Rimini ist ideal um Erlebnis, Erholung, Sport, Kultur und Genuss zu verbinden. Der italienische Charme verzaubert immer noch. Und mit TUI kommt man ganz billig hin.
Heiko Trurnit
 

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