Cefalù - ein süßes Städtchen in Sizilien

Reisebericht von theoneandonlymax, Reisezeitraum Juni 2005 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Italien  > Sizilien & Liparische Inseln  > Sizilien Dieser Reisebericht wurde 5123 Mal angeschaut
 
Unser Hotel war wie beschrieben in der Nähe der Stadt Cefalù (rund 70 Kilometer von Palermo entfernt). Der Fußmarsch dort hin hat sich wirklich immer gelohnt, da es sich um eine wirklich schöne, mittelalterliche Stadt in einer beeindruckenden Naturkulisse handelt. Cefalù wurde nach dem gleichnamigen Kalkfelsen, Rocca di Cefalù , benannt. Dieser liegt direkt hinter dem Ort und überragt alles. Auf dem Felsen liegt übrigens so eine Art Kultstätte , die wohl der römischen Göttin Diana geweiht sein soll. Die Anlage sieht aber schon deutlich älter aus, als man es bei den ollen Römer vermuten möchte. Wer weiß. Dafür ist etwas anderes sicher: der Blick, der sich vom Rocca aus bietet, ist atemberaubend. Da lohnt sich der etwas beschwerliche Aufstieg über die vielen Treppen allemal.
Im Ort gibt es zahlreiche nette Cafés und Restaurants. Dazu kommen Boutiquen, die Mode und Schmuck (von edel bis bezahlbar) verkaufen, und kleine, sizilianische Kirchen sowie noble Herrenhäuser. Einfach nur mal durch Cefalù zu schlendern, ist also schon Urlaub pur. Bella Italia wie es im Buche steht.
Wer ein wenig Kulturprogramm möchte, sollte sich unbedingt die Kathedrale anschauen. Diese ist hinsichtlich ihrer Architektur und Größe sehr dominant, die Kathedrale bestimmt daher auch das Stadtbild. Schon im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau begonnen, im 13. Jahrhundert wurde ein Großteil der Fassade fertiggestellt, doch bis alles an Ort und Stelle war, dauerte es noch bis ins 16. Jahrhundert hinein. Als kunsthistorische Laien haben wir den Stilmix, der ja über die Jahrhunderte entstanden sein müsste, nicht bemerkt. Wir fanden die Kathedrale einfach nur beeindruckend! Besonders die Goldmosaike im Inneren. Vor der Kathedrale gibt es übrigens ein sehr schönes Café.
Für Kunstfans gibt es das Museo Mandralisca . Hier waren wir allerdings nicht drin. Wir haben gelesen, dass es sich hierbei um eine Privatsammlung handelt, die ein bisschen war von allem zeigt. Keramiken, Münzen, Uhren, Muscheln. Aber auch Gemälde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Das war uns dann doch zu bunt gemischt.
Die ganze Stadt und vor allem Strand und Hafen sehen übrigens aus wie gemalt. Verfallene Häuser, arbeitende ältere Fischer mit wettergegerbten Gesichtern, kleine bunte Boote, freundliche italienische Mamas, laute Kinder – ein rustikales Italien, wie man es sich als Ausländer vorstellt und wünscht, wie es aber sich nur in solch kleinen Städtchen wie Cefalù noch vorhanden ist.
 

Bewertungen und Kommentare

Batida Batida
18.09.2007
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