Toskana

Reisebericht von Juliane, Reisezeitraum August 2005 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Italien  > Toskana, Elba & Umbrien Dieser Reisebericht wurde 3507 Mal angeschaut
 
Eines Tages hatte mein Schwesterchen die glorreiche Idee, sich einfach ins Auto zu setzen und in den Süden zu fahren. Geplant war vor unserer Reise also gar nichts, aber dass wir nach Italien wollten, darauf konnten wir uns doch noch einigen, bevor wir mit dem Auto zu Hause los fuhren. Zwei Wochen Urlaub lag vor uns, und noch war alles total ungewiss...
In unserem Kofferraum hatte zum Glück alles mögliche Platz: Wir dachten auch an die Camping-Ausrüstung, falls wir kein Hotel finden sollten. Auch die Autokarten haben wir nicht vergessen J
Wir fuhren über die Südautobahn nach Italien. Als wir die Autobahnabfahrt Verona sahen, war sofort klar, dass unsere erste Übernachtung in diesem Städtchen sein sollte. Zuerst parkten wir im Zentrum, um ein Hotel zu suchen. Dies gestaltete sich zum Glück als gar kein Problem, bereits das dritte, in dem wir anfragten, entsprach vom Preis und von der Lage unseren Vorstellungen.
Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die Altstadt Veronas und stärkten uns auf der Piazza Bra, gegenüber der Arena di Verona, in einem leckeren Restaurant.
Glücklich über die gelungene Anreise und das herrliche, warme Wetter fielen wir am späten Abend in unsere Betten.
Der nächste Tag begann mit einem italienischen Frühstück draußen im Freien eines Kaffeehauses – einfach herrlich! Nun konnte unsere Stadtbesichtigung beginnen.
Wir besichtigten den Palazzo del Comune mit seinem romantischen Hof, gingen an den Scaliger Gräbern vorbei und genossen auf dem Turm der Lamberti im Rathaus die wunderbare Aussicht über die Stadt. Auch wenn wir beide unsere besseren Hälften zu Hause lassen mussten, so wollten wir ihn doch sehen – den Balkon der Julia. Wer kennt ihn nicht, den kleinen, grünen Innenhof, in dem Romeo seine Julia heimlich angeschmachtet hat.
Verona ist einfach eine sehr romantische Stadt. Besonders den verliebten Pärchen können wir diese Stadt wärmstens weiter empfehlen. Als kleiner Trost, dass wir Geschwister ohne unsere Partner hier waren, gönnten wir FRAUEN uns noch ein ausgedehntes Shopping J In Italien gibt es einfach die schönsten Schuhe der Welt!!!
Wir entschieden uns spontan, dass das nächste Ziel Pisa sein sollte. Nach mehreren Blicken in die Karte sahen wir den legendären schiefen Turm schon von weitem. Die Parkplatzsuche gestaltete sich hier als weitaus schwieriger und die Bettler und fliegenden Händler bestürmten uns an der Stadtmauer sofort. Es war sehr schwer, ihnen zu entkommen.
Auf dem Platz der Wunder (Campo dei Miracoli) kann man auf einer großen, gut gepflegten Rasenfläche drei Sehenswürdigkeiten auf einmal sehen: die Taufkirche (Battisterio), den Dom (Duomo Santa Maria Assunta) und den schiefen Turm (Torre Pendente oder Campanile). Natürlich kommt man aus Pisa nicht weg, ohne den Glockenturm bestiegen zu haben, was wir natürlich dann auch taten. Der Turm hat sich um 17 Grad gesenkt, heute wird diese Schieflage durch Beton, Bleiplatten und viele Stahlseile versucht zu korrigieren.
Wir fuhren durch die wunderschöne, liebliche Landschaft der Toskana weiter nach Siena. Grüne Olivenhaine und lange Zypressenalleen bekamen unsere Augen immer wieder zu sehen.
Wir fanden ein kleines, romantisches Hotel in der Altstadt und besichtigten den berühmten Piazza del Campo – den Muschelplatz. In einer urgemütlichen Pizzeria stillen wir unseren Hunger und unseren Durst.
Da Siena für uns eine der schönsten Städte der Toskana ist, blieben wir hier ein paar Tage länger. Wir bestiegen den 88 m hohen Turm – der Tore del Mangia – um von dort die herrliche Aussicht zu genießen. Außerdem besichtigten wir den gotischen Dom – den Duomo S. Maria, aber bei all den Besichtigungen waren wir auch mal froh, einfach nur durch das schöne Städtchen zu bummeln, in den Cafés den leckeren Cappuccino zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Schließlich hatten wir Urlaub!
Ein richtiger Toskana-Urlaub ist aber nur möglich, wenn man auch in Florenz war. Also wollten wir noch in diese Stadt fahren, bevor wir wieder in Richtung Heimat mussten. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Dichte von Kunst und Architektur der Renaissance.
In Florenz besichtigten wir das Baptisterium (Battisterio), spazierten durch den wunderschönen Park „Giardino di Boboli“, gingen in das Amphitheater, liefen über die Ponte Veccio und eroberten die Piazza della Signoria. Außerdem besichtigten wir den Dom und bestiegen die Kuppel, von der wir eine wunderschöne Sicht über die Stadt in der Toskana hatten.
Nach den letzten wunderschönen Tagen in Florenz stand leider schon die Heimreise vor der Tür, wir kommen gerne mit unseren Partnern in diese romantische Gegend zurück!
 

Bewertungen und Kommentare

Malibu Malibu
04.07.2007
Einfach losgehfahren? Das ist mal eine gute Idee! report_rating
 
Gerd Gerd
04.07.2007
report_rating
 
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