Eine Woche in Holland im Ferienhaus

Reisebericht von Didi_Bee, Reisezeitraum August 2005 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Niederlande  > Niederlande Dieser Reisebericht wurde 4833 Mal angeschaut
 
Wir buchten für eine Woche ein Ferienhaus. Nordwestlich von Amsterdam gibt es das Örtchen "Heiloo". Dort verbrachten meine Freundin und ich plus 6 weitere Freunde eine Woche.

Nein, wir waren nicht wegen dieser einen Sache in Holland, und wir hingen nicht nur im Haus herum. Wir wollten uns Holland näher ansehen, und das schafften wir auch. Heiloo war da schonmal ein guter Anfang. Beschauliches Nest, muss man sagen. Nebenbei bemerkt gibt es in Holland durchaus erschwingliche Ferienwohnungen, wir hatten über das Internet gebucht und waren voll zufriieden. Wir hatten ein ganzes Haus, auf dem Tisch standen Sonnenblumen und im Wohnzimmer gab es einen offenen Kamin. Das ganze Haus, kam uns einfach sehr holländisch vor: Große Fenster, kein Keller, schöne Terrasse mit Grill und dünne Wände. [bild 1 links]

Wir schauten uns das Aquarium in Egmond aan Zee an. Das Wetter war nämlich alles andere als sommerlich. Die Touristenattraktion ist ganz nett, aber auch nicht der Reiser, für Kinder allerdings gut geeignet. Auch wenn diese bestimmt enttäuscht sind, wenn sie hören "Nein, da ist kein 'Nemo' drin!".
Wir machten eine kleine Wanderung durch die Dünen, wobei wir froh waren wetterfeste Kleidung dabeizuhaben und gönnten uns ein lecker Fischbrötchen. Die sind in Holland die besten! [bild 2 rechts]

Im Haus kochten wir gemeinsam, meistens Nudeln, da dies am einfachsten war, und verbrachten bei schlechtem Wetter die Abende meist im Haus. War trotzdem nicht langweilig, wir waren schließlich zu Acht und der offene Kamin war einfach gemütlich.

Am nächten Tag ging es nach Alkmar. Wir fanden, dass dieses Städtchen wirklich sehenswert ist. Die holländischen Backsteinhäuser mit weißen Fensterrahmen, die durchgängig gepflasterten Straßen und die netten Holländer (ja wirklich!) ließen uns echt entspannen. An einer Gracht aßen wir sehr gut Schweinlendchen (Das Essen ist allerdings recht teuer). Der Käsemarkt war dann nicht ganz so beeindruckend, aber gut, wir hatten Zeit...[bild 3 links]

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Harlem. Das ist schon etwas größer. Und auch wenn ich mich wiederhole: Wirklich schön da! Ein Highlight war ein Wochenmarkt auf dem Marktplatz. Wir tranken mehrere Kaffee in einem Strafencafe, von dem aus der Markt beobachtet werden konnte. Straßenmusiker rundeten das Treiben ab.

Was natürlich nicht bei einem Hollandtrip feheln darf: Ein Tag in Amsterdam. Wir nahmen den Zug von Heiloo aus. Das war sehr erschwinglich. In Amsterdam trennten wir uns, und jede Gruppe erkundete die Stadt auf eigene Faust. [bild 4 rechts]

Wir machten eine Grachtenfahrt. Das Dumme: Auf die Idee kamen auch ca. 40 Franzosen. Die vom Band laufenden Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten kamen erst auf Englisch, dann Französisch, dann Deutsch. Die äußerst höflichen Franzosen quaselten aber bei der Deutschen Version darauf los. Sehr toll. Trotzdem war die Fahrt eine gute Sache. Man sieht die Stadt mal von einer anderen Perspektive. (Tipp: Wer eine Grachtenfahrt machen will, gleich eines der Boote in der Nähe vom Bahnhof nehmen, die sind auch nicht teurer als alle anderen!)

Wir schauten uns noch das Schiffahrtsmuseum an. Das war interessant. Vor allem gibt es im Außenbereich ein nachgebautes Piratenschiff. Mir gefällt sowas, das muss der Fluch der Nordsee sein...
Außerdem hatte man vom Museum aus einen tollen Blick auf "Nemo". Nein, wieder nicht der echte, sondern das Wissenschaftsmuseum, was wirklich ein imposantes Gebäude ist. [bild 5 links]

Ein Besuch auf einem Flohmarkt darf freilich nicht fehlen. Man läuft durch die verschlungenen Grachten, wobei hier eine malerischer als die andere ist, und mit etwas Glück, findet man den Markt dann auch. Hier gibt es neben den obligatorischen Plagiat-Ständen, auch wirklich Kruschtstände, bei denen es sich lohnt mal zu stöbern. Im Zug zurück nach Heiloo taten allen jedenfalls die Füße weh.

Trotzdem fuhren wir tags darauf eine etwas weitere Strecke nach Edam. Hier ist wirklich nichts los. Sehr beschaulich. Einzig die Preise für den Käse, sind touristenmäßig, aber dafür ist dieser sehr lecker! Wir packten einige als Souvenir ein, doch einige überlebten die Überführung nach Deutschland nicht mehr.[bild 6 rechts]

Den nächsten Tag verbrachten wir entspannt zu Hause, gegen Abend fuhren wir allerdings nach Zaandvoort. Hier gibt am Strand entlang viele Kneipen. Sollte man mal gesehen haben. Wir saßen im Sonnenuntergang (ja, manchmal kam die Sonne raus!) und gröhlten zu Akustikgitarren. Wer hätte gedacht, dass Ärzte-Songs sogar in Holland bekannt sind? Jedenfalls sangen ein paar Holländer mit.

Ich muss an dieser Stelle einfach mal die Holländer in Schutz nehmen. Wenn man denselben auf heimischen Territorium antrifft, ist dieser wirklich in Ordnung. Und mit Territorium meine ich nicht das auf 2-4 Rädern, das er bei uns immer anschleppt. Es war ein sehr entspannter Urlaub mit tollen Leuten in einem gemütlichen Land. Werde sicher nochmal nach Holland reisen.

 

Fotos zum Reisebericht Eine Woche in Holland im Ferienhaus

Egmond aan Zee - raues Wetter - Eine Woche in Holland im Ferienhaus Niederlande Straßenmusiker in Harlem - Eine Woche in Holland im Ferienhaus Niederlande Fluch der Nordsee + Brücke in Edam - Eine Woche in Holland im Ferienhaus Niederlande Gracht in Amsterdam - Malerisch,oder? - Eine Woche in Holland im Ferienhaus Niederlande Mike singernderweise am Strand von Zandvoort - Eine Woche in Holland im Ferienhaus Niederlande

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