Einmal Madeira und nie mehr zurück!

Reisebericht von SusiO, Reisezeitraum Juni 2003 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Portugal  > Madeira Dieser Reisebericht wurde 9865 Mal angeschaut
 
Naja, ich bin schon immer wieder zurück,gekommen aber zumindest fühlt man sich so wohl und zeitlos, dass man glatt dortbleiben möchte. Madeira kennen viele nur als Weingetränk, aber so richtig erklären wo es ist, wozu es gehört? Es ist eine kleine Insel inmitten des Atlantiks und hat die Beinamen " Perle des Atlantiks", " Insel des ewigen Frühlings", "schwimmender Garten oder "Blumeninsel". Madeira gehört zu Portugal. Eher zufällig, ein Bericht aus einer Gartenzeitschrift, wurde ich bewegt vielleicht mal dort einen Urlaub zu verbringen. Meinem Mann passte dann auch die Beschreibung des Klimas, welches nicht zu heiss zwischen 22 und 33°C liegt. Nach einem holprigen Flug landeten wir in Funchal ( Fenchel auf portugiesisch), der größten Stadt Madeiras. Ein grandioser Blick auf die eingebetteten Häuser in die bergige Landschaft bietet sich uns und vom Duft und der Atmosphäre der Insel sind wir sofort verzaubert. Hungrig im Hotel angekommen, geniesen wir den Blick aus unserem Zimmer auf das Meer und haben das Gefühl endlich angekommen zu sein, in unserem Wohlfühlurlaubsland. Nach einem leckerem Abendessen mit viel Knobi, schlendern wir noch durch die Stadt und fallen glücklich ins Bett. Fit wie Lemminge, ging es dann los zur Stadterkundungstour am Morgen. In Funchal gibt es viel zu sehen, wie Festungen, viele alte Kirchen und die herrlichen botainischen Gärten und Parkanlagen. Wobei ich jetzt nicht ins Detail gehe, sonst finde ich kein Ende. Am Markttag ( Freitag) ist in der Markthalle die Hölle los. Das Angebot ist schier unersättlich, eine Blumenpracht und Obstauswahl, wie ich sie noch nie in meinem Leben gesehen habe. Ein Muss ist die Madeira-Banane, die es nirgends in Europa (bis auf ein parr Regionen in Portugal) zu finden gibt, ist im Geschmack mit keiner Banane konkurrenzfähig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, der Urgeschmack der Banane ist hier zu finden. Im Untergeschoss befindet sich der Fischmarkt, ich habe mir sagen lassen, sehr eindrucksvoll, ich konnte wegen des Geruchs und wahrscheinlich Anblicks nicht da runter. Der Yachthafen ist sehr schön und lädt mit einigen Speisemöglichkeiten zum Verweilen ein. Der Blick auf das Meer mit den verschiedenen Yachten beruhigt ungemein. Man kann sogar mit einem Nachbau der "Santa Maria" eine Bootstour unternehmen.
Wir entschliessen uns, nach einem Plausch mit netten Leuten aus unserem Hotel, einen wagen zu mieten und die Insel selbst zu erkunden. Es gibt natürlich Vorteile, wenn man eine Bustour unternimmt, da man sich nicht aufs Fahren konzentrieren muss, aber wir waren ganz egoistisch und wollten die Eindrücke in dem Moment mit niemandem teilen.
Ich gebe zu meiner Schande zu, manche Eindrücke habe ich nicht so wahrgenommen, wie ich sollte. Den "Cabo Girao" betrachtete ich aus sicherer Entfernung. Diese Steilküste ist so steil, dass einem schlecht werden kann, ich hatte Bilder gesehen und habe mich einfach nicht getraut. Ich stand am Gardasee in Italien mal auf der "Schauderterrasse" und da wurde mal ein wenig mein Magen umgedreht und so wollte ich den Tag nicht beginnen.
Weiter ging es auf der Küstenstrasse nach Westen, es ist eine sehr schmale,holprige Straße , die ab und an durch kleine Wasserfälle unterbrochen wird. Ich muss sagen, das ist sehr aufregend, nicht zu wissen, wohin man kommt und wie es da aussieht. Plötzlich ist die Straße gesperrt und man muss wieder auf die Hauptstraße, da fährt immer ein wenig Abenteuer mit. Ein Wasserfall hat den Beinamen "Brautschleier" , von Weitem sieht er tatsächlich ein wenig so aus. Madeira ist halt schon romantisch veranlagt!
Meine geliebte Blumenpracht ist so schön, dass ich grad heulen könnte.
Hier findet man wirklich alles, es gibt ganzjährig rot blühende Weihnachtssterne, Aloe Vera Pflanzen, Erikas, wie ich sie noch nie gesehen habe, für einen Botanik Liebhaber ist MAdeira Pflichtprogramm, für alle anderen, ein Blumengruß mit Genuss.
Sehr beeindruckend sind die Levadas, das sind die Bewässurngssysteme der Insel, um die Bananenplantagen, Weinberge und ähnliches, gleichmässig bewässern zu können. Es ist möglich geführte Wanderungen zu machen, da sollte man sich vorher informieren, was für eine Schwierigkeitsstufe man sich selbst zutraut. Ein Ungeübter könnte da leicht Probleme bekommen. Wer etwas wandern möchte, muss sich feste Schuhe mitnehmen und Funktionskjeidung. Wir haben uns bei unserem ersten Aufenthalt kein Bein ausgerissen, sondern beschlossen, immer wieder ein Stück Neuland zu erkunden. Schliesslich sind wir zum Erholen auf die Insel gekommen.
Wer sich für die Levada Wanderungen interessiert, findet auf der Insel, im Hotel oder in Reiseführern optimale Informationen, was für einen am Besten geeignet ist.
Ein weiteres Ausflugsziel ist das "Nonnental", zu Zeiten der Piraterie, flohen die Nonnen aus Funchal in dieses sehr tiel gelegene Tal. um die Schätze der Insel und natürlich auch ihr Leben zu schützen.
Man kann mit dem Auto dorthin fahren und sich das Tal anschauen.
Mit einer Seilbahn kann man zum  ehemals fälschlich Luftkurort benannt,  "Monte" hoxchfahren. Selbst Sissi, die österreichische Kaiserin, war schon hier. Eine nicht ganz so einfache Fahrt, aber spannend.
Da ich sehr gerne esse und auch Fisch vergöttere, bin ich hier sehr gut aufgehoben, die Fischvariationen scheinen hier kein Ende zu nehmen. Jemand, der kein kulinarischer Genieser ist, dem entgeht mit absoluter Sicherheit ein gutes Stück Madeira.
Allerdings kann nach einem Besuch im Walfang Museum von Canical, ein klienes Dörfchen,einem die Lust auf Fisch etwas vergehen.
Seit 1981 ist derselbige zwar verboten und Madeira ist bemüht in Sachen Umweltschutz, allerdings war die Insel sehr engagiert im Walfang und nicht gerade zimperlich. Also das Museum ist sehr interessant gestaltet, aber nichts für schlichte Gemüter.
Es gibt im Osten der Insel noch einige Schmuckstücke uz entdecken, wie den Lorbeerwald oder die Weinterrassen oder den Pico Ruivo, einen der höchsten Berge der Insel.  Jedoch kenn ich sie noch nciht aus eigener Erfahrung, daher lass ich diese Informationen nach unserem nächsten Madeira Urlaub los.































 

Bewertungen und Kommentare


02.07.2009
Der Fischmarkt ist wirklich eindrucksvoll, wie auch die ganze Insel. Leider war ich im Juni da, nicht ganz die ideale Zeit, da gerade dann nicht so viel blüht :-( report_rating
 
nikolaus nikolaus
17.10.2007
Der Titel deutet eher auf schlechte Erfahrungen. Es hat mich jedoch gefreut, daß alle glücklich sind. Ich mit meiner Frau auch. Deshalb fliegen wir jetzt im Winter das zweite mal für den ganzen Dezember dorthin. report_rating
 
JoundDi JoundDi
09.07.2007
waren auch auf Madeira,gibt`s ja noch einiges zu erzählen oder?!:-) report_rating
 
Binweg_Klaus Binweg_Klaus
04.07.2007
Folgt noch die Fortsetzung? report_rating
 
Didi_Bee Didi_Bee
04.07.2007
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SaschaT SaschaT
03.07.2007
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