San Juan in Puerto Rico

Reisebericht von anna_und_thomas, Reisezeitraum Mai 2006 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Puerto Rico Dieser Reisebericht wurde 6860 Mal angeschaut
 
Puerto Rico – was weiß man schon groß darüber. Einige Stichworte: Insel, Karibik, gehört irgendwie zur USA und ist doch selbstständig, Kolumbus hatte seine Finger im Spiel. Soweit die Theorie. Wir (mein Freund Thomas und ich) wollten uns nach dem Abschluss an der Uni mal einen richtig außergewöhnlichen Trip gönnen, bevor uns die Arbeitswelt vereinnahmen durfte. Also fiel die Wahl auf den freundlichen Inselstaat mit den vielen Palmen. Wir hatten lange darauf gespart. Heute erzähle ich euch etwas über unseren Aufenthalt in der Hauptstadt San Juan , den der gesamte Reisebericht dürfte die Grenzen der Lesbarkeit sprengen :)
Um nach Puerto Rico zu gelangen, muss man ungefähr 500 – 600 Euro für den Flug ausgeben. Geht ja, dachten wir uns, zumal man fast um die halbe Welt jettet, um dort hin zu gelangen. Natürlich kann man auch alles pauschal buchen, aber wir wollten flexibel sein. Zielflughafen ist der Luis Muñoz Marín International Airport in der Hauptstadt San Juan. Wir buchten unsere Flüge über US-Airways und mussten in Philadelphia umsteigen . Was mit den verschärften Sicherheitsbestimmungen im Land der Stars and Stripes gar nicht so einfach und geruhsam über die Bühne ging, wie man es von innereuropäischen Flügen gewohnt ist. Egal, nach knapp 17 (!) Stunden (inkl. Umsteigezeit) waren wir endlich da. Und k.o.
Wir bezogen erst einmal unser kleines Hotel in San Juan . Wir übernachteten in der Casa Del Caribe (klingt gleich so schön nach Urlaub, nicht wahr *lach*) Hier gab es gerade mal 13 Zimmer, aber wie heißt es: „Klein, aber fein“. Der Condado Beach war nur einen Block entfernt. Ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Heller, feiner Sand, türkisblaues Meer, Palmen. Es war wirklich schwer, sich hiervon wieder loszureißen :)
Old San Juan lag rund 3 Kilometer vom Hotel entfernt. Ein öffentliches Verkehrssystem ist so gut wie nicht vorhanden, sagte man uns an der Rezeption, aber es gebe die „Públicos“, so eine Mischung aus privatem Taxi und Buslinie . Diese „Linien“ bedienen immer ein festes Areal und bringen einen von einer „Grenze“ zur anderen. Gesagt, getan. Gut, es war etwas schwierig mit unserem brüchigem Spanisch unser Anliegen klar zu machen, aber letzten Endes hat es geklappt. Und wir haben die Fahrt sogar überlebt. Vollbremsung aus voller Fahrt heraus, weil einer noch einsteigen wollte, am Verkehr vorbei über den Standstreifen – wir sahen unser Leben vor unserem inneren Auge vorbeiziehen :) War aber eine Erfahrung, die wir noch unseren Enkeln erzählen können.

In der Stadt selbst machten wir uns auf die Suche nach einem karibischen Cocktail und waren echt geschockt, als wir gesehen haben, dass die Pina Colada in den Touri-Abzock-Bars (besonders in der berühmten an der Calle La Fortaleza, die sich selbst als „Geburtsort der Pina Colada“ tituliert) aus großen, durchsichtigen Eimern (anders kann man es kaum nennen) in Industriegröße flossen. So wie in Deutschland dieses Eis-Crush-Zucker-Zeugs in Neonblau und leuchtend Grün, das die Kinder immer so gern bestellen. Der Rum wurde einfach unten ins Cocktailglas gegeben, dann der Hahn aufgemacht und drauf die Soße. Schlimm. Wir sind schnell weitergezogen.  
Wir sind schließlich im Nuyorican Café gelandet. Das ist ein Salsa-Livemusik-Club . Fantastisch. Klein, immer voll (wie man unsere Vermutung auf Nachfrage bestätigte), endlich mal etwas „echtes“. Keine Cocktails aus Fässern :) Wer sich informieren will: http://www.nuyoricancafepr.com (spanisch)
 
Was haben wir sonst noch so gemacht: die klassischen Sightseeing-Hits abgeklappert…

„Castillo de San Felipe del Morro“ -> Festung aus dem 16. Jahrhundert, super Ausblick, imposantes Bauwerk, ansonsten naja
„Museo de Arte de Puerto Rico“ -> Kunstmuseum, hier werden Werke von alten und jungen Künstlern des Landes ausgestellt. Beeindruckend. Infos: http://www.mapr.org (spanisch)
„Bacardi Rum Destillerie“ -> schon am Eingang steht groß „Casa de Barcardi“, der Name ist Programm: Kommerz in Reinkultur, aber trotzdem interessant zu sehen, wie das leckere Getränk hergestellt wird; etwas seltsam war, dass auch Kinder an der Tour teilnehmen konnten; am Ende gab es Freigetränke – für die Kids natürlich nur ohne Alkohol :)
 

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