"Dodos La Palma", Teil 4/8 (30.06.2007)

Reisebericht von dodo13, Reisezeitraum Juni 2007 nicht bewertet report_rating
Verfasst zur Region: Spanien  > La Palma Dieser Reisebericht wurde 2346 Mal angeschaut
 

Samstag, 30.06.2007

 
Hätte ich morgens schon gewusst, dass das mein "Spanisch-Sprech-Tag" wird, hätte ich mich geistig und seelisch viel besser darauf vorbereitet. Aber so kam es, wie es kommen muss... mir fielen die entsprechenden Worte und Sätze immer erst im Nachhinein ein :)
Nach dem Frühstück ging’s auch direkt wieder los.

"Was sollen wir hier dumm rumsitzen, Tigerchen, wenn wir doch die Zeit auf der Insel anders nutzen können... ...auf geht’s."

Schnell nochmal die Wegbeschreibung nach La Fajana lesen und "ab die Post". In El Paso waren wir sehr schnell, doch dort bog ich – dank einer Baustelle – einmal zu viel nach links ab und landete wieder auf der Hauptstraße anstelle auf der alten Straße nach Los Llanos, von der die Nebenstraße nach La Fajana abbog. Also drehte ich in El Paso eine Ehrenrunde, fand meinen Weg und parkte irgendwo in der Straße, die nach La Fajana führen sollte. Der Reiseführer hatte mir beschrieben, ich müsste mein Auto irgendwo dort abstellen und den Rest zu Fuß gehen. Da war nichts von Parkplatz oder ähnlichem geschrieben... Also Arbeitsschuhe zum Wandern an, Tigerchen im Rucksack auf den Rücken und los ging’s... Nach einigen Metern kam ich an einen kleinen Parkplatz mit Wegweisern und Informationen zu La Fajana y El Cementerio.

"Da hätten wir auch hier parken können, Tigerchen. Die Meter laufen hätten wir uns sparen können, zumal ich ja soooo überaus ‚gerne‘ wandere... Naja... nun isses so..."

Ich las mir den Wanderwegweiser gut durch und startete voll Elan in den nächsten Weg hinein, der betoniert war... Nach ca. 100m müsste der Abzweig hoch nach La Fajana kommen... Vielleicht hätte ich besser lesen und vor allem ‚verstehen‘ sollen... Ich hatte zwar einen tollen Weg eingeschlagen, atemberaubende Blicke in das kleine Flußbett und das Aridane-Tal, aber nicht der Weg nach La Fajana... Das wurde mir aber auch recht schnell bewusst. Ein "Wanderspezialist" wie ich hat sowas doch recht gut in der Nase, wenn etwas nicht stimmt... schließlich will ich ja keinen Meter mehr laufen müssen, als unbedingt notwendig, um alles Wichtige zu sehen...
 
So wanderten wir zurück und suchten nach dem wirklich richtigen Weg. ...war er wirklich richtig? Das sah ja aus wie ein Trampelpfad durch Gebüsch... oha... Naja, wir stiefelten los... Nach der Gabelung zwischen La Fajana und El Cementerio ging es über Stock und Stein steil bergauf. Wir wollten uns erst La Fajana oben am Berg ansehen, in der Hoffnung nachher eine leichtere Strecke im kleinen Flussbett nach El Cementerio zu haben. Wir hatten auf dem doch recht anstregenden Stückchen Weg (nur ca. 160 Meter – jedoch ständig bergauf und mit einigen Steilstücken versehen) wunderschöne Ausblicke und wir genossen jede Sekunde des Weges trotz der Bedenken für einen sicheren Rückweg.
Und da tauchten sie schon auf... die Schutzgitter der Petroglyphen von La Fajana...
...beeindruckend... ...einfach beeindruckend... Die Infotafeln gaben Aufschluss über die Herstellungsarten und zeigten die verschiedensten Formationen inklusive farbiger Nachzeichnung für das ungeübte Urlauber-Auge auf. Tigerchen und ich genossen die Morgensonne, die Aussicht, die Petroglyphen und ich empfand große Bewunderung für die Kunst und den Kult der Benahoaritas – erst recht für ihre Kletterkünste im unwegsamen Gelände.

"Lass uns nur ein paar wenige Minuten hier oben im Schatten der "Petroglifos de la Fajana" meditieren und still sein, Tigerchen."

Danach begannen wir den abenteuerlichen Abstieg und folgten dem kleinen Barranco nach El Cementerio – natürlich auch nicht ohne einen kleinen Abstecher in die falsche Richtung zu machen... :)
 
El Cementerio bekam seinen Namen, weil sich die gefundenen Petroglyphen direkt unterhalb des Friedhofs (Cementerio) von El Paso befinden. Diese Petroglyphen sind die größten auf der Insel mit teilweise mehr als 1m Durchmesser. Alle in einer Höhe von 5-6 Metern über dem Barranco-Grund. Auch hier verwiesen uns die Informationstafeln auf Besonderheiten und farbige Zeichnungen deuteten auf die Originale an den Felswänden hin.

"Sehr interessant und beeindruckend. Aber heute wird mir die Sonne etwas viel hier hinten im windstillen Barranco-Tal. Lass‘ uns wieder gehen, Tigerchen."
 

Zurück in der Zivilisation und auf befestigten Wegen überholte ich eine palmerische Oma mit Krücken. "Holà" – auch von ihr kam ein "Buenos dìas" zurück.
Ich lief zum Auto, wechselte die Schuhe und ging dazu über, in Feinarbeit die Kletten und Nadeln, die ich mit meinem Rock in den Gebüschen der Trampelpfade gesammelt hatte, einzusammeln und zu entfernen. In diesem Moment tauchte die nette Oma auf und quasselte mich in reinstem Spanisch an. "Perdòn Senora, yo no habla espanol. Yo soy Alemana." ...ah... das schien sie nicht weiter zu stören... sie verlangsamte ihren Redeschwall und deutete auf meinen Rock ... irgendetwas mit "el pico..." – oh... sie meint wohl, dass es sticht... "Si, pico..." *grins* ...was war das gerade mit "Trabajo"... Arbeit... ah... vermutlich, dass es viel Arbeit macht, bis alles abgelesen ist... "Si, Senora, muy trabajo..." *nochmal grins* ... Sie ging weiter, setzte sich einige Zeit auf ein Mäuerchen, genoss die Aussicht und ich sammelte weiter Nadeln und Kletten ein... Dann kam sie zurück... Dieses Mal wollte ich schneller sein und höflich... "Adios y buenos dìas." ...na, da hatte ich was gesagt... sie fing wieder an zu erzählen... und ich konnte absolut nicht folgen... oder war da gerade ein "Petroglifos" zu hören...??? "Ah,... si, yo..." – ich zeigte mit den Fingern ein "Laufen/Wandern" an, weil mir das Wort dafür fehlte – "...en los Petroglifos, muy interessante y bonito." – in der Hoffnung, alles verständlich und richtig formuliert und ausgesprochen zu haben... Sie verzog etwas das Gesicht und machte mir verständlich, dass sie den Petroglyphen nicht viel abgewinnen kann und keinen sonderlichen Bezug dazu hat. Nun ja, dann war unser Gespräch aber auch schon leider beendet, da mir einfach die Möglichkeit für ein spanisches Gespräch fehlt. Sie lief weiter zurück zu ihrem Haus, machte aber nochmal einen kleinen Stopp auf einem Mäuerchen. Ich war nun auch fast fertig mit dem Absammeln der anhänglichen Gestrüpp-Teile. Bevor ich die Autotür schloss, winkte ich nochmal heraus und rief laut "Adios" zu ihr.

"Tigerchen, die war richtig nett. So’ne richtig liebe Oma, findest Du nicht auch?"
 

Wir fuhren weiter... Es war aber erst kurz nach 11 morgens – viel zu früh für Mazo...

"Was tun wir denn jetzt die ganze Zeit, bis um 3 Uhr der Mercadillo öffnet, Tigerchen?"

Schweigen... ...hm... das half mir nicht gerade weiter... "Wir können ja über die Pass-Straße Richtung El Pilar fahren und oben an dem tollen Ausblick stoppen und die Gegend genießen..." ...keine Widerrede... "Okay dann tun wir das... aber wir haben ja noch genügend Zeit, wir können auf dem Weg dort hin an der Virgen del Pino vorbei fahren und die Kerzen anzünden. Mir ist es irgendwie ein Bedürfnis, dort nochmal hin zu kommen..."
 
 
...so machten wir es auch... Vor der Kapelle saß eine Palmera mit ihrem kleinen Hundchen – irgend so eine "Fußhupe", aber umso lautstarker... Wenn sich irgendetwas oder irgendjemand vor der Kapelle rührte, fing ein leises Knurren an, was recht schnell in ein weitschallendes Kläffen umschwenkte, je weiter man sich dem Gespann näherte... Die nette Frau versuchte ihr kleines Hundchen zu beruhigen und redete parallel mit mir – vermutlich über die Eigenheiten diese kleinen, nicht still zu kriegenden Wachhundes... Ich konnte leider nur grinsend schweigen – der spanischen Sprache unmächtig...
Wir saßen sicher mindestens 1 Stunde in der kleinen Kapelle und bewunderten die Virgen del Pino.

"Sie ist so wunderschön. Dieses gütige Gesicht, ich kann mich gar nicht satt sehen, Tigerchen."

Nachdem ich die 4 Teelichte angezündet hatte, fuhren wir über die Pass-Straße hinauf zur Cumbre Vieja. Mein bevorzugter Aussichtspunkt war heute zum Glück noch nicht von anderen in Beschlag genommen, so setzten wir uns im Schatten einer Pinie mit Blick auf das Aridane-Tal und die Caldera de Taburiente hin. Vermutlich hätte ich stundenlang ohne Regung sitzen und gucken können, wenn mir nicht meine Reiselektüre in den Sinn gekommen wäre, die ich tagtäglich mit mir rumschleppte, aber bisher noch nicht angerührt hatte... ...Glennkill... ...ein Schafskrimi... das hörte sich lustig an... und ob irisch oder palmerisch kam fast auf’s gleiche raus... ...beides im weitesten Westen Europas, mitten im Atlantik...

"Tja, Tigerchen, dann lese ich wohl mal, sonst fange ich damit wohl nie mehr an... und heute Abend haben wir schon die Hälfte der Zeit hier um... oh man, die Zeit rennt...irgendwie... aber wir haben hier alle Zeit der Welt... Hm... denkst Du jetzt, das widerspricht sich? Auf den ersten Blick wohl ja, aber eigentlich nicht... daran können wir erkennen, dass Zeit nur etwas ist, was wir uns hier auf der Erde gemacht haben... denke nur mal an den Zeitunterschied von 1 Stunde zwischen Burghaun und hier... Wenn wir miteinander telefonieren, dann spreche ich in die Zukunft und Mutti & Vati reden mit der Vergangenheit... siehst Du, dass Zeit eigentlich garnichts ist und nichts aussagt und wir somit soviel davon haben, wie wir nur wollen??? Ach Tigerchen, is‘ das nich‘ klasse? Es ist soooo schön hier, gefällt’s Dir auch so gut? Schön, dass Du da bist und überall mit hin kommst."
 

Ich saß auf meinem Felsen unter der Pinie, las fast 3 Stunden in meinem Schafskrimi, kuschelte zwischenzeitlich mal mein Tigerchen und war der glücklichste und zeitloseste Mensch auf der ganzen Welt. Zwischendurch musste ich ganz herzhaft über den besonderen Humor in meiner Reiselektüre lachen – hätte mich jemand gehört, er hätte denken müssen, ich wäre nicht ganz dicht...
Um halb 4 packten wir unsere 7 Sachen zusammen und fuhren weiter nach Mazo auf den Mercadillo. Ich wollte unbedingt wieder ein paar Puros (palmerische Zigarren, der einer guten Havanna angeblich in nichts nachstehen) kaufen und bei den Kunsthandwerkerständen der Seiden-Stickerinnen schauen, ob sie auch solche wunderschönen Trachtentücher herstellen – und vor allem, was sie kosten, um einen Vergleich zu jenen am Flughafen zu bekommen... Auf den ersten Blick war schon klar, dass an keinem der ganzen Stände auch nur annähernd Trachtenstoffe verkauft würden, geschweige denn solche wunderschönen Tücher. Also blieb nur der Gang zum Puro-Stand. Die nette Zigarren-Herstellerin muss mich irgendwie wiedererkannt haben. Sie sprach mich auf spanisch an und mir blieb nur mit einem verlegenen Grinsen zu sagen: "Perdòn, pero yo no habla espanol." Damit bezahlte ich und ging weiter. Auch im unteren Mercadillo-Bereich, der Markthalle mit Käse, Wurst- und Obstwaren war natürlich nichts von bestickten Seidentüchern palmerischer Trachten zu finden.

"Naja, Tigerchen, dann war’s das heute hier wohl. Vielleicht gibt’s diese Tücher ja dann im Seidenmuseum in El Paso. Werden wir Montag ja dann sehen... Montag... das ist erst Übermorgen... Da könnten wir doch heute einfach mal am Flughafen gucken fahren und Optik und Preis zum Vergleich einholen... Obwohl ich mir eigentlich ganz sicher bin, dass ich mich dann nicht zurück halten kann und wohl schon mit einem Tuch heim komme... Aber das machen wir jetzt, was meinst Du?!"

...keine Widerrede, keine Gegenvorschläge, Tigerchen machte alles so mit, wie es mir in den Sinn kam... Also fuhren wir zum Aeropuerto.
 

"Holà, I would like to have a look for this..."
 ...ein fragendes Gesicht blickte mich an... Ich hätte ja eigentlich gedacht, dass man am Flughafen in einem Souvenirladen doch halbwegs englisch versteht... Aber falsch gedacht... Hier verhielt es sich genauso wie an der Information des Flughafens... Hier sprach einfach niemand englisch, geschweige denn deutsch... Spanisch war angesagt... Zum Glück hatte ich wieder meine Hände und Füße zum Reden dabei *lach* ...
Die gute Frau lief auf die Trachtentücher zu, zeigte auf das Rosane und meinte "este?". "No, el Rojo, por favor y el... ... el... el...." ...verflixt, da fiel mir doch nicht mehr ein, was "schwarz" hieß... So ein Ärger... da ging mir doch glatt ein "negro" durch.... "...para mis ojos, compare todos..." - irgenwie wollte ich ihr klar machen, dass ich beide Tücher sehen und vergleichen wollte... Zumal das rote Tuch mal eben 139,95Euro... oha... das Schwarze bekam ich dann auch noch zu Gesicht – es war etwas kleiner, einfarbig schwarz bestickt und kostete lediglich 80Euro... Wesentlich annehmbarer... Aber ein schwarzes Trachtentuch liegt bei mir zu Hause passend zu meiner Burghauner Tracht. Noch ein schwarzes Tuch... ist eigentlich Blödsinn... hmmmm... Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und war mir sicher, nicht 140Euro für ein empfindliches Seidentuch ausgeben zu wollen.. Aber es war sooooo traumhaft schön...
 
Die Verkäuferin zeigte mir mittlerweile weitere Tücher in verschiedensten Farben... "y el azul???" ...*wow* ein strahlendes Azur-Blau... Das wär’s ja, aber es passt farblich nicht zu meinen Klamotten... Dann kam ein Nato-Oliv-Grün zum Vorschein... "No, gracias, pero somes no mis colores... Yo pensar para el rojo o este... ... ..." ...tja, was hieß nun wieder "beige"? Die gute Frau verwies auf "y el blanco?" "No, gracias, no blanco". Das beige Tuch, das sie mir ganz unten aus dem Stapel heraus zog war auch ein Traum... Sie packte es aus und hielt es mir hin, allerdings mit einem einschränkenden Satz... irgendwas mit "...pero, ....... ....... Euros". Dann kam das Preisschild zum Vorschein... Oha... 350Euro... Nein, das war jenseits von Gut und Böse. Dabei bekam das rote Tuch schon fast "menschliche Züge" und gelangte in meiner Auswahl immer enger in den finanziellen Rahmen... Ein "dunkel-beiges" Tuch, fast goldfarben war auch noch sehr interessant, aber leider nur in der kleineren Größe (wie das Schwarze) vorhanden... Somit fiel es aus meiner Entscheidung heraus... Ich wog immer noch zwischen Schwarz und Rot ab... "Yo querer todos, pero yo compare..." Die nette Frau grinste ..."todos?"... "Si, todos, pero yo ... ... ... el rojo!" Wusste ich doch wieder nicht, was "nehmen" heißt... Aber es genügte, um der Frau verständlich zu machen, dass sie geraden den Verkauf ihres Lebens getätigt hatte und für diesen Tag eigentlich hätte schließen können, nach solch einer hohen Einnahme... Ich zog überglücklich gemeinsam mit Tigerchen und meinem roten Seiden-Trachtentuch von dannen. Eigentlich musste eine solche "palmerische Investition" gefeiert werden...
 
Wir fuhren nach Los Cancajos in unser wohlbekanntes Restaurant mit direktem Blick auf Santa Cruz und das Meer. Dort fühle ich mich auch immer recht wohl, da der Wirt auch überaus kräftig gebaut ist und ich mir mal recht schlank im Vergleich vorkomme... Da macht es auch nichts, eine Vorspeise und ein Hauptgericht zu bestellen – da wird man nicht gleich als fett und verfressen angesehen... Das tut zwischenzeitlich echt mal gut. Tigerchen saß wieder gut angeschnallt im Rucksack mit am Tisch und schaute auf’s Meer. Auch hier war wieder nichts mit deutsch oder englisch anzufangen... Aber "bebèr" – "Trinken" – ist für mich nach den paar Tagen "Spanisch-Eingewöhnungszeit" herauszuhören... "uno agua sin gas, por favor, y queso asado con mojo y solomillo con papas fritas, por favor." Bis hier hin war ja alles noch ganz einfach, aber warum musste ich mir Filetsteak bestellen...?!?! Es ist doch klar, dass da noch eine Zusatzinformation wichtig wird... Und die dazugehörige Frage verstand ich natürlich mit keinem Wort... Allerdings registrierte ich, dass ich wohl 3 Dinge zur Auswahl hatte... Ah... das konnte nur sein: englisch, medium oder durch... aber was heißt nun "medium" auf spanisch...? ..."äh... medio, por favor". Der Kellner zog ab – er schien verstanden zu haben, was ich wollte, denn ich bekam wirklich, was ich mit meinen Worten bestellt hatte....

"Oh Tigerchen, ich kann doch kein Spanisch. Warum wollen die alle mit mir spanisch sprechen? Ich kann das doch nicht, ich verstehe das doch nicht... Oh man, das is‘ mal wieder klasse...!"
 

Nach dem Essen fuhren wir heim – durch den "Tunèl de la Cumbre" rüber auf die Westseite. Auf dem Balkon ließen wir es uns wieder gut gehen.

"Oh, Tigerchen, guck mal, da sind Paraglider... Toll... die schweben hier direkt über uns und auf den Strand runter... Is‘ das nich‘ klasse? Aber mein Tuch lege ich mir heute doch lieber nicht über die Schultern, ich bin eingecremt, da mache ich mir die Seide kaputt... schade eigentlich, dachte, es wäre total schön, mit diesem Tuch im Abendwind zu sitzen – das wäre ein erfüllter Traum gewesen, aber besser nicht, dafür war’s zu teuer... ein anderes Mal, Tigerchen."

Wir saßen wieder lange draußen, ich las weiter in meinem Schafskrimi, der wirklich witzig und gut geschrieben ist. Auch hier musste ich wieder oft laut und herzhaft lachen... Arme Nachbarn ;)
Als es zu dunkel zum Lesen wurde, war es wieder Zeit für das stumme "Aufs-Meer-Blicken" – Tigerchen im Arm und den Foto immer schussbereit für die "ultimative Welle".

"Ich glaube, es ist mal wieder Zeit für das Bettchen, Tigerchen. Es war ein langer und erfüllter Tag. Wir haben La Fajana y El Cementerio gesehen, haben viel spanisch gebrabbelt – obwohl wir das doch gar nicht können – haben Kerzen angezündet und nuestra Virgen del Pino besucht... Die ist so unsagbar schön, dieses gütige Gesicht... ich kann mich darüber nicht beruhigen. Am letzten Tag müssen wir da dann auch noch mal hin und uns verabschieden! Dann waren wir auf der Cumbre und hatten die geilste Aussicht, die wir uns wünschen konnten, waren in Mazo und haben am Aeropuerto viel Geld ausgegeben... Es war ein langer, schöner Tag und die hälfte unserer Zeit ist jetzt schon um... schade und schön. Schlaf schön. Gute Nacht, ich hab Dich lieb."

 
 

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