Rundreise auf Lanzarote

Reisebericht von Elfriede, Reisezeitraum Mai 2006 Durchschnittliche Bewertung report_rating
Verfasst zur Region: Spanien  > Lanzarote Dieser Reisebericht wurde 4038 Mal angeschaut
 
Hier ein kurzer Überblick über unsere Lanzarote Rundreise im Mai 2006.
Teguise:
Die ursprüngliche Hauptstadt der Insel. Weiße kleine Häuser, die das Licht der Sonne widerstrahlen, mit grünen Fensterläden. Der Marktplatz und die Straßen sind um die Mittagsstunde wie leergefegt. Unser Reiseführer erzählt uns, dass sich sonntags, wenn die Einheimischen selbsthergestelltes Kunsthandwerk verkaufen, die Besucher in Scharen drängen sollen. Wir steigen den Berg hinauf, auf dem das Kastell von Teguise thront. Über eine schwere Zugbrücke gelangt man hinein und hat von dort oben einen vortrefflichen Ausblick. Das Museum würde ich als eher uninteressant beurteilen, denn man kann vorallem technische Gerätschaften bestaunen.
Parque National de Timanfaya:
Wir mussten uns einer Bustour anschließen, denn der Nationalpark darf nicht mit auf eigene Faust befahren werden. Der Park beinhaltet einen guten Teil der Gesamtinselfläche und beeindruckt durch seine Vulkanlandschaft. An verschiedenen Kratern machen wir Station, um sie zu begutachten. In manche kann man auch hinabsteigen, während die Schlote der „ Montana de Nueces“ scheinbar endlose Tiefen bergen. Daneben gibt es auch erstarrte Felsformationen, von denen eine „den Mantel der Jungfrau“ darstellen soll. Mit etwas Phantasie erkennbar.
Schließlich erfolgt ein Abschlussbesuch im Restaurant "El Diabolo". Es ist nicht nur eine Essgelegenheit, sondern zugleich eine Art Kunstwerk, das Cesar Manrique entworfen hat. Dem kanarischen Künstler war viel an der Miteinbeziehung der Natur gelegen: Das Restaurant nutzt die Hitze, die von unten aus dem Vulkan emporsteigt, zur Zubereitung von Speisen.
El Golfo:
Laut unserem Reiseführer eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Glaube ich gerne, denn der Andrang an Touristen passte dazu. Dennoch lohnt sich der größtenteils ins Meer versunkene Krater. Das Wasser, dass sich in dem See ansammelt, ist frisches Meerwasser, obwohl selbiges gut 30 Meter entfernt ist. Es bestehen unterirdische Kanäle, durch die regelmäßig Meerwasser hin- und herfließt. Hier konnte man eine kleine Wanderung rund um den ausgedehnten Krater unternehmen. Ein schönes Fotomotiv.
Los Hevideros:
Die Felsenküste wurde einst von der ins Meer fließenden heißen Lava durchlöchert. Es entstanden zahlreiche Höhlen, Tunnel und Grotten, die brausend vom heranwogenden Meerwasser erfüllt werden. Auch hier erlauben es einem zahlreiche schmale Pfade das Geschehen aus mehreren Perspektiven zu betrachten.
Salinas El Janubio:
Weite Salzfelder erstrecken sich entlang der Meeresküste. Doch genutzt werden sie heute kaum mehr. Sie entstammen einer Zeit, als der Wassermangel eines der Hauptprobleme der Insel war. Die Entsalzungsanlagen brachten einen Salzprofit von jährlich ca. 10.000 Tonnen.
Playas del Papagayo:
Lanzarote hat neben Geröll und Vulkanen auch schöne Strände zu bieten. Das stellten wir fest, als wir den Playa Mujeres über mehrere schmale Wege erreichten. Es gibt insgesamt acht solcher Strände, die unter Naturschutz stehen. Deshalb muss man auch einen kleinen Zoll bezahlen, bevor man die Schranke gen Strand passieren darf. Meiner Meinung nach ist das vollkommen in Ordnung, denn die nahezu unberührten Sandstrände waren traumhaft. Allerdings weht zwischen den hohen Felsen ein starker Wind, so dass man Handtuch und Kleidung vorsichtshalber beschweren sollte.
 

Bewertungen und Kommentare

elli elli
17.09.2007
toller Bericht report_rating
 
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